Der Hochtöner NoFerro 800 TV gehört zu den ferrofluidfreien Kalotten mit magnetischer Abschirmung. Wegen seines großen Gehäuses hat er mit etwa 800 Hz eine recht tiefe Eigenresonanz. Seine Membran aus beschichteter Seide wird von einer Polymersicke im Luftspalt zentriert.
Zur gleichen Familie gehört die mit zwei Tieftönern bestückte D'Appo 4.
Klangbeschreibung in ADM 5/2006 von Udo Wohlgemuth: "Der Hörtest begann mit der Micro 2006, die ich wandnah aufstellte und mit der SAC-Anlage aus Epsilon-VV, La Forza-Monoblöcken sowie getunetem Teac-CD-Spieler antrieb. Was sie boten, war nicht von schlechten Eltern. Die Auflösung von Feinstruktur im Hochtonbereich der ausschließlich von Percussionisten eingespielten „Symphonie fantastique“ von Berlioz sowie die nicht erwartete Präzision von heftigen Schallereignissen bis in den oberen Bass hinterließ einiges an Eindruck. Störend empfand ich nur die Nähe der Wand, die, weil dem Auge als Begrenzung sichtbar, für das Ohr keine tiefe Bühne dahinter entstehen ließ. Also stellte ich die Zwerge auf Ständern weiter in den Raum hinein und der Aufnahmeraum zeigte sich durch die neuen Gegebenheiten ganz anders. In der gleichen Position belassen durfte Deborah Henson-Conant ihrer Harfe einen „Baroque Flamenco“ entlocken. Überraschend war die Größe des Instruments, dessen Darstellung ich diesen Kleinkästen nicht zugetraut hatte. Die Begeisterung in Deborahs Stimme, als sie zum „Dance with me“ aufforderte, riss mich spontan zu heftigem Fußwippen hin. Spätestens an dieser Stelle war klar, dass die kleine Micro 2006 trotz ihres eigentlich zu geringen Wirkungsgrades nicht nur zum Sezieren von Musik gut sein kann. Die Röhre musste ran! Die Impedanzkorrektur aus 33 µF, 0,39 mH und 6,8 Ohm war schnell zusammengebaut und Ray Charles im CD-Player gelandet. „Fever“ sang er nun nicht mehr aus kleinen Boxen, begleitet wurde er von einem akustischen Bass in nahezu Originalgröße. Die leichte Membran hatte ihren Anteil an der wunderbaren Klarheit des Musikgeschehens. Wo nicht viel Masse in Bewegung ist, sind sowohl die Anstiegszeiten als auch die Ausschwingvorgänge kurz. Ihre Grenzen findet die kleine Box mit der sympathischen Stimme natürlich, wenn Pegel gefordert ist. So war Deep Purple’s „Child in time“ tonal zwar einwandfrei, aber zum Mitrocken einfach zu leise."
Dazu liefern wir:
Preis pro Box ohne das Gehäuse: EUR 138,00
Auf Wunsch liefern wir dazu eine Impedanzkorrektur für Röhrenverstärker.
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